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Raufutter beeinflusst die Gesundheit des Pferdes stärker als fast jeder andere Faktor

Kann ein Pferdebesitzer die Raufutterqualität überhaupt beeinflussen?
30. Juli 2026 durch
BEST OF HORSE HAY, Corinne Hauser
Ein Pferd nimmt rund 80–90 % seiner täglichen Futtermenge als Raufutter auf. Ob Heu oder Haylage zur Gesundheit oder zu Problemen beiträgt, entscheidet nicht der Stallbetreiber allein – sondern auch, ob der Pferdebesitzer erkennt, was sein Pferd tatsächlich benötigt.

Nur wer Qualität beurteilen kann, kann die richtigen Fragen stellen
Viele Pferdebesitzer wissen nicht,
  • ob das vorhandene Raufutter zum Pferd passt
  • ob das Heu/Haylage/Stroh hygienisch einwandfrei ist,
  • ob Zucker- und Fruktangehalt zum Pferd passen,
  • ob die Struktur argerecht ist,
  • wie es um die Inhalts- und Nährstoffgehalte steht.
Mit diesem Wissen, was für das Pferd elementar ist,  kann sachlich mit dem Stallbetreiber gesprochen werden – nicht aufgrund von Mythen oder Emotionen, sondern anhand nachvollziehbarer Kriterien.

Nicht jeder Stall ist gleich
Vielleicht passt das aktuelle Heu heute gut. Doch:
  • der Stall wird gewechselt,
  • ein neues Pferd kommt,
  • das Pferd erkrankt,
  • auch der gleiche Lieferant bringt unterschiedliches Raufutter
  • der Lieferant ändert sich,
  • eine Dürre oder Starkwetterlage verändert die Heuqualität.
Dann ist Wissen Gold wert.

Eigentlich ist rechtlich der Pferdehalter für die Gesundheit des Pferdes verantwortlich - in der Praxis trägt meist der Pferdebesitzer letztlich die Kosten und die Verantwortung.
Der Stall stellt das Futter bereit und ist somit haftbar - jedoch der Entscheid, in welchem Stall und wie viel gefüttert wird, liegt schlussendlich in der Verantwortlichkeit des Besitzers. 

Wer sein Pferd wegen Hufrehe, Kotwasser, Atemwegsproblemen oder Magengeschwüren behandeln lassen muss, kommt oft zu uns mit der Aussage: Hätte ich früher erkennen können, dass das Raufutter nicht optimal war?"

Gute Kommunikation statt Schuldzuweisungen
Ein informierter Pferdebesitzer kann konstruktiv mit Stallbetreibern, Produzenten und Tierärzten sprechen. Das führt häufig zu Verbesserungen, ohne dass Konflikte entstehen.

Man kann mehr beeinflussen, als viele glauben
Selbst wenn das Grundheu vorgegeben ist, lassen sich oft Verbesserungen erreichen:
  • passende Heumenge,
  • Fütterungsintervalle,
  • Auswahl verschiedener Heupartien,
  • Kombination mit Stroh oder Haylage,
  • Analyse des Heus,
  • Einweichen oder Bedampfen, wenn medizinisch sinnvoll,
  • Anpassung der übrigen Ration.

Wissen schützt vor teuren Fehlentscheidungen
Eine Schulung bei BEST OF HORSE HAY kostet viel weniger als:
  • eine Atemwegstherapie,
  • eine Magen-Darm-Erkrankung
  • ein Zahn- oder Zahnfleischproblem,
  • eine Hufrehe-Behandlung,
  • ein Tierarztbesuch und 
  • ungeeignete Ergänzungsfuttermittel, die das eigentliche Problem gar nicht lösen können.

Man muss das Heu nicht selbst produzieren, um die Gesundheit des Pferdes positiv zu beeinflussen. Wer Raufutter versteht, erkennt Zusammenhänge früher, stellt die richtigen Fragen und trifft bessere Entscheidungen – zum Wohl seines Pferdes.

Der Raufutterprofi BEST OF HORSE HAY © Alle Rechte vorbehalten, BEST OF HORSE HAY


Wer rechnet spart - mit dem richtigen Pferdeheu
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