1. Schnitt oder 2. Schnitt – welcher ist besser für Pferde? Diese Frage gehört zu den häufigsten überhaupt. Die Antwort überrascht viele Pferdehalter: Es gibt keinen grundsätzlich besseren Heuschnitt. Entscheidend ist, für welches Pferd das Heu bestimmt ist und ob die Qualität stimmt.
Der Mythos vom "besten" Heuschnitt
Oft hört man, dass nur der 1. Schnitt gutes Pferdeheu sei. Tatsächlich kann sowohl der 1. als auch der 2. Schnitt hochwertiges Pferdeheu liefern. Mehrere Aspekte gehören zur Auswahl des passenden Pferdeheus dazu:
- Pflanzenbestand
- Schnitthöhe
- Erntezeitpunkt
- Witterung
- Trocknung
- Hygiene
- Lagerung
Ein schlecht geernteter erster Schnitt ist einem sorgfältig produzierten zweiten Schnitt deutlich unterlegen.
Eigenschaften des 1. Schnitts
Der erste Schnitt ist meist:
- strukturreicher
- rohfaserreicher
- energieärmer
- länger im Halm
- ideal für viele Freizeitpferde und leichtfuttrige Pferde
Gerade Pferde mit Übergewicht oder geringem Energiebedarf profitieren häufig von einem strukturreichen ersten Schnitt.
Eigenschaften des 2. Schnitts
Der zweite Schnitt ist häufig:
- feiner und blattreicher
- energiereicher
- eiweissreicher
- schmackhafter
- leichter verdaulich
Er eignet sich besonders für:
- Sportpferde
- Zuchtstuten
- Jungpferde im Wachstum
- ältere Pferde mit erhöhtem Nährstoffbedarf
Nicht jeder 1. oder 2. Schnitt ist gleich
Der Schnitt allein sagt praktisch nichts über die Qualität aus.
Ein früher erster Schnitt kann energiereicher sein als ein später zweiter Schnitt. Ebenso beeinflussen Wetter, Düngung, Pflanzenarten und der Reifegrad den Nährstoffgehalt wesentlich stärker als die Schnittnummer.
Deshalb lässt sich aus der Bezeichnung „1. Schnitt“ oder „2. Schnitt“ keine Aussage über die tatsächliche Qualität ableiten.
Für die Pferdegesundheit sind vor allem folgende Kriterien entscheidend:
- hygienisch einwandfreies Heu
- frei von Schimmel und Staub
- frei von Giftpflanzen
- ausreichend strukturreich
- dem Bedarf des Pferdes angepasst
- möglichst durch eine Heuanalyse überprüft
Nur so lässt sich beurteilen, ob das Heu wirklich zum jeweiligen Pferd passt und eine echte art- und bedarfsgerechte Futterration berechnen.
Öko-Heu (BFF-Flächen) ist kein Pferdefutter
Ökoheu stammt aus den sogenannte Biodiversitätsförderflächen. Der Staat schreibt die Erntezeitpunkte pro Region fest, leider ungeachtet, wie weit die Vegetation bereit ist. Für Pferde bedeutet Öko-Heu jedoch nicht bessere Futterqualität. Das Gegenteil ist zu oft der Fall: Giftpflanzen, Mykotoxine, Schimmelpilze belasten die Pferdegesundheit enorm, dazu kommt, dass dieses Futter meist ungenügende Gehalte an Inhalts- und Nährstoffen aufweist. Entscheidend bleiben auch bei Ökoheu die botanische Zusammensetzung, der richtige Erntezeitpunkt, eine hygienische Gewinnung sowie eine fachgerechte Trocknung und Lagerung. Nur hochwertiges, sauberes und bedarfsgerechtes Heu trägt nachhaltig zur Gesundheit des Pferdes bei.

Öko-Heu (BFF-Flächen) ist kein Pferdefutter
Ökoheu stammt aus den sogenannte Biodiversitätsförderflächen. Der Staat schreibt die Erntezeitpunkte pro Region fest, leider ungeachtet, wie weit die Vegetation bereit ist. Für Pferde bedeutet Öko-Heu jedoch nicht bessere Futterqualität. Das Gegenteil ist zu oft der Fall: Giftpflanzen, Mykotoxine, Schimmelpilze belasten die Pferdegesundheit enorm, dazu kommt, dass dieses Futter meist ungenügende Gehalte an Inhalts- und Nährstoffen aufweist. Entscheidend bleiben auch bei Ökoheu die botanische Zusammensetzung, der richtige Erntezeitpunkt, eine hygienische Gewinnung sowie eine fachgerechte Trocknung und Lagerung. Nur hochwertiges, sauberes und bedarfsgerechtes Heu trägt nachhaltig zur Gesundheit des Pferdes bei.

Fazit
Die Frage lautet nicht „Welcher Heuschnitt ist der beste?“, sondern:
Ein hochwertiger erster Schnitt kann genauso ideal sein wie ein hochwertiger zweiter Schnitt. Entscheidend sind Qualität, Hygiene und die bedarfsgerechte Auswahl – nicht die Schnittnummer allein.
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