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Ein Bauer hat Frischgras vor dem Schnitt mit der "Grass-for-Equine-App" gemessen, um den optimalen Schnittzeitpunkt bezüglich Zucker/Fruktan zu eruieren. Kurz vor der Feldpressung hat er bei der gleichen Parzelle nochmals das angetrocknete Gras mit der "Haylage-for-Equine-App" gemessen.  Es resultierten extreme Unterschiede im Zucker  - zwischen 138 bis in angetrocknetem Zustand: 68 - kann das sein?

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Der beobachtete Unterschied ist plausibel. Nach dem Mähen atmet das Gras weiter und verbraucht dabei Zucker zur Energiegewinnung, während durch Photosynthese kein neuer Zucker gebildet wird. Zusätzlich werden Fruktane (Speicherkohlenhydrate) in Zucker umgewandelt, die ebenfalls in diesem Prozess verbraucht werden. Während der Welkephase, insbesondere bei langsamer Trocknung, kann dies zu erheblichen Verlusten des Gesamtzuckergehalts führen. Dies erklärt, warum die Haylage deutlich niedrigere Werte aufweisen kann als frisches Gras, selbst wenn die Werte auf Trockenmassebasis angegeben werden.

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