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Anfrage:
Wir werden in diesem Frühjahr ca 1ha BFF Fläche für QII vorbereiten für die Neuanlage. Wir sind in der Region Sarganserland (Sargans/ Bad Ragaz, kt St. Gallen). In den vorbereiteten Mischungen (Regionsbezogen und Standard) ist der Goldhafer vertreten. Da wir diese Fläche auch als Pferdeheu nutzen werden ( Diese Flächen sind über 20 Jahre nicht mehr gedüngt und das Gras steht am 15. Juni noch) .

Mir stellt sich die Frage, ob der Goldhafer sich im Bestand so weit ausbreiten könnte, dass er im Heu für die Pferde zu Problem werden könnte. 

Weiss jemand von Ihrem Expertenteam eine Antwort auf diese Frage?

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Antwort vom Futterbauexperten:

Goldhafer
kann zu schweren Nieren- und Gefässverkalkungen führen. Dafür müssten mindestens 15 - 30 % des Wiesenbestandes Goldhafer sein.  Dieser kommt nur in höheren Lagen (Voralpen > etwa 1'000 m ü. M.) vor. In einer guten Biodiversitätsförderfläche sollte die botanische Zusammensetzung, je nach Standort, einen so hohen Anteil an Goldhafer nicht zulassen, da andere Gräser und Klee-, sowie Kräuterarten zum Goldhafer in Konkurrenz stehen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Aussagen helfen.

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