Jein – nicht unbedingt – aber sie kann sehr sinnvoll sein.
Mit Erfahrung lässt sich bereits vieles beurteilen: Geruch, Farbe, Blattstruktur, Staub oder sichtbare Verunreinigungen geben wichtige Hinweise auf die Qualität. Was man jedoch nicht sehen oder riechen kann, sind Werte wie Energie, Zucker, Fruktan, Rohprotein oder die Verdaulichkeit.
Eine Heuanalyse ersetzt die Erfahrung nicht – sie ergänzt sie mit objektiven Daten. Besonders bei Pferden mit EMS, Hufrehe oder Stoffwechselproblemen, bei Sport- und Zuchtpferden sowie beim Einkauf grösserer Heupartien schafft sie Sicherheit und ermöglicht eine bedarfsgerechte Fütterung.
Kurz gesagt: Das Auge beurteilt die äussere Qualität, die Analyse zeigt die inneren Werte. Beides zusammen führt zu fundierten Entscheidungen – zum Wohl des Pferdes.
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