Se rendre au contenu

Willkommen!

Teile und diskutiere mit uns

Registrieren

Cette question a été signalée

Wie seht ihr das "einpacken" von Heu. Als Ballen die unter oder max 8 % Restfeuchte haben nach der Lagerung (6 Wochen) einzuwickeln. Bleibt es Heu von guter Qualität oder findet da immer noch weiter ein Prozess statt und haben wir dann ein "Kuckucksei" also nicht mehr richtig Heu aber auch keine Heulage...???

Avatar
Ignorer
Auteur Meilleure réponse
Futterbauexperte von BEST OF HORSE HAY antwortet:
Was ist das Ziel? Was willst Du damit erreichen? Denn bei einer TS von 92% ist das Heu lagerfähig - also warum mehr Kostenaufwand? Uns erschliesst sich der Sinn dahinter nicht, allenfalls kannst Du es uns genauer erklären.

Falls es ein aktuelles Thema ist:
Wenn dieses trockene Heu jetzt eingepackt wird. Ist es sehr warm, bei unseren jetztigen Temperaturen. Wenn es jetzt gewickelt wird, dann wird es mit Sicherheit schlechter. Wenn aus irgendeinem Grund, der sich uns noch nicht erschiesst, trotzdem gewickelt wird, sollte das Heu vor dem Wickeln mit einem Mittel behandelt werden, dass alle Mikroorganismen tötet. 

Bei Silage rsp. Haylage wird bei guter Feuchte das Heu, das noch nicht lagerfähig ist, luftdicht eingepackt um es vor Verderb zu schützen.

Feuchtheu wird im Netz gewickelt, also nicht luftdicht verpackt, es wird ein Produkt, z.B. Luprosil, eingespritzt, das die Mikroorganismen tötet. Ein pH-Wert von 2 - 2.5 wäre dann das Ziel. Sonst verdirbt die Balle.

Was ist Luprosil?

Luprosil® ist ein Konservierungsmittel auf Basis von Propionsäure, das in der Landwirtschaft eingesetzt wird, um Futtermittel vor Schimmel und Verderb zu schützen. Bei Heu bzw. Raufutter kann es insbesondere dann eingesetzt werden, wenn das Erntegut aufgrund einer höheren Restfeuchte nicht ausreichend trocken eingelagert werden kann. Die Propionsäure hemmt das Wachstum von Schimmelpilzen und anderen unerwünschten Mikroorganismen und verbessert dadurch die Lagerstabilität. Luprosil ermöglicht es, feuchteres Raufutter sicherer zu konservieren – es macht jedoch hygienisch bereits verdorbenes oder verschimmeltes Futter nicht wieder zu einwandfreiem Pferdefutter.


Avatar
Ignorer
Auteur

Birgit: Ja das ist alles klar, das Ziel liegt auf der Hand, den BAllen lagerfähig und vor Verderb durch äussere Bedingugen (feuchtigkeit) zu schützen, evt sogar lagerfähig für draussen zu machen, (mangels Lagerplatz) Ich lebe in Dänemark, hier ist weniger Hitze und trockenheit das Problem sondern Feuchtigkeit! Wie schädlich ist das Konservierungsmittel für die Pferde? ich kann mir vorstellen das es nicht ganz ohne gesundheitliche Nebenwirkungen bleibt.

Auteur

Jetzt ist es uns klarer, vielen lieben Dank für die Erklärung: Unser Futterbauexperte empfiehlt eine achtfache Wicklung sollte das Heu genügend vor Feuchtigkeit schützen. Wenn die Ballen jetzt schon gepresst sind, macht der Einsatz von einem Konservierungsmittel keinen Sinn mehr. Deswegen bitte bei nächster Produktion berücksichtigen, dass ein Konservierungsmittel eingespritzt wird, ansonsten verdirbt die Ware. Bezüglich gesundheitlicher Nebenwirkungen sind bei vorschriftsgemässer Anwendung keine bekannt.